, Ingo Neugebauer

Schlitteltag auf der Klewenalp

Schlitteltag auf der Klewenalp

2. Februar 2014

 

 
Um acht Uhr trafen wir uns an der Tramendstation Seebach um gemeinsam zum Schlitteln auf die Klewenalp zu fahren. Leider waren wir nur sieben Schlittler. Familie Fässler mit Opa Ingo, sowie Mega und unser Vize Christoph. In Beckenried angekommen ging es zügig mit der Seilbahn hinauf zur Klewenalp. Nachdem die Schlitten gemietet waren, ging es auf die Piste. Aber nun begann eine Schlittenfahrt die wir so noch nie erlebt hatten.
Schnee in Hülle und Fülle und es schneite noch dazu. Nach 500m kam schon das erste Schild, Schlittelbahn gesperrt! Guter Rat war teuer, was tun? Nachdem wir die Pistenkarte eingehend studiert hatten, entschlossen wir uns dem angegebenen Schlittel und Wanderweg zu folgen. Aber es ging immer bergauf. Ab und zu leicht bergab, aber da wir mit dem Schlitten immer einsanken, war es ein kläglicher Versuch Fahrt aufzunehmen. Nach circa einer Stunde erfuhren wir durch vorbeifahrende Skifahrer, dass wir durchaus auf dem richtigen Weg seien. Auf einer Anhöhe angekommen mussten wir stoppen und warten bis eine Lawinensprengung den Weg fürs Schlitteln frei machte. Leider ging es auch hier nicht gerade rasend schnell den Weg entlang, sodass wir wiederum die Schlitten ziehend den Weg verfolgten. Nach weiteren zehn Minuten laufen sahen wir vor uns einen Sessellift der links den Hang hinaufführte. Nach Anfrage beim Liftpersonal erfuhren wir aber das dieser Lift uns nicht weiterhalf. Wir mussten einen weiteren Berg umgehen, um endlich an unser Ziel zur Mittagspause im Restaurant Stockhütte bei der Alp Glättli zu gelangen. Auf dem Grat nach zweieinhalb Stunden Laufzeit angekommen, konnte nun nach kurzer Rast die Abfahrt beginnen. Aber ohweh!! Auch hier ging es nur mühsam mit den Schlitten abwärts! Endlich tauchte das Restaurant auf. Hier war auch gleichzeitig die Liftstation. Unsere zwei Schlittler Christoph und Mega waren dermassen gefrustet, dass sie sich entschlossen sofort den Heimweg mit dem Lift anzutreten.
Es half kein noch so gutes Zureden, dass wir jetzt ja noch eine Abfahrt, nach Emmetten vor uns hätten. So genossen wir fünf Übriggebliebenen ein gutes Mittagessen, um anschliessend das Wagnis einzugehen, eine tolle Abfahrt zu geniessen.
 
Und es passierte! Die Schlittelbahn erwies sich als top präpariert und es ging eine gute halbe Stunde zügig bis nach Emmetten hinab.
 

Unten angekommen, es regnete leicht, erwischten wir gerade noch das Postauto zurück nach Beckenried. Nach Abgabe der Schlitten fuhren wir dann müde, ja sogar sehr müde, aber zufrieden mit dem Erlebten, mit dem Auto zurück nach Rümlang.

Fazit!!: Ein schaurig schöner Tag der es in sich hatte.

Ingo Neugebauer