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Armbrustschiessen in der Schiessanlage Dübendorf am 12.06.2016

Sascha Eggmann 12.06.2016

Zu ungewohnter Zeit, nämlich um 12:30 Uhr trafen wir uns (fast alle) an einem verregneten Sonntag am bekannten Treffpunkt bei der Endhaltestelle in Seebach um den Tell´s Spuren zu folgen und uns im Armbrustschiessen zu messen.  

Nachdem auch der letzte angemeldete Teilnehmer, wir nennen keine Namen (schon gar nicht jenen des Autors), uns mit seiner Anwesenheit beehrte, machten wir uns auf den Weg zu den Armbrustschützten Dübendorf.  

Auf der ca. 10 km langen Strecke haben wir es geschafft ein Fahrzeug zu verlieren. Wir nennen keine Namen (gäll Susi und Guido). Nachdem alle Teilnehmer den idyllisch gelegenen Schiessstand im Wald oberhalb Dübendorfs erreicht hatten, wurden wir zuerst aufmunitioniert - das heisst wir wurden mit Zielwasser (Bier und Weisswein) versorgt.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Favorit für den Wettbewerb war unser Vizepräsident René Meier, welcher auch nebenamtlich als Präsident des Schützenvereins: "Schiess mich tot!" fungiert. Die Redaktion hat die Gelegenheit genutzt, um mit dem Favoriten vor dem Wettkampf ein ungezwungenes Gespräch zu führen. "Er fühle sich wohl, die Bedingungen seinen gut, er sei ausgeschlafen und ausgesch… Als Vorbereitung für diesen wichtigen Event in seinem Jahreskalender ging er früh schlafen."

Da zu wenig Kinder zur Verfügung standen, entschlossen wir uns die historische Vorlage von Schiller zu ignorieren und absolvierten anstelle des berühmten Apfelschusses das noch berühmtere Volksschiessen.  

Nach einer kurzen Instruktion, die auch locker Mal eine Stunde gehen kann, wir nennen auch hier keine Namen (gäll Katja), soll in fünf nacheinander geschossenen Bolzen möglichst viele Punkte erzielt werden. Geschossen wird auf eine Zehnerscheibe, so dass das theoretische Maximum 50 Punkte beträgt. Für das erreichen der Kranzwertung ist ein Total von minimum 42 Punkten notwendig.  

Der Wettkampf wurde mit allen Mitteln, fairen wie unfairen, bestritten. So versuchte eine besonders verbissene Wettkämpferin auf Scheibe-Nummer 9, wir nennen erneut keine Namen (gäll Katja - scho wieder Du), ihre direkte Konkurrentin Karin auf Scheibe-Nummer 11 zu irritieren, indem sie kurzerhand auf ihre Scheibe schoss. Der hinterhältige Plan ging zwar auf und Katja konnte sich durch diese Aktion am Ende durchsetzen, jedoch erntete die Antagonistin viel Unmut und böse Blicke von Karins Coach und Instruktor.

In der offenen Klasse setzte sich der Favorit René Meier durch. Mit seinen total erzielten 46 Punkten und 3 Punkten Abstand zum Verfolger, ein würdiger Sieger eines spannenden Wettkampfes.

Die Schützenkönigin heisst Susanne Fässler, welche mit einem Total von 40 Punkten knapp an den Kränzen vorbeigeschrammt ist.  

Bei den U16 konnte sich Etienne gegen seinen Bruder Fabien durchsetzen und die Familienwertung geht an Fässlers, welche alle das anspruchsvolle Programm bis zum Schluss absolviert haben.

Bei den Veteranen Ü71 gab es keine Überraschungen - Ingo gab sich keine Blösse und erzielte höchst verdient den Sieg.

Zu erwähnen ist, dass sich 35 % der Clubmitglieder in die Kränze geschossen haben, was das Niveau dieses Wettkampfes und vor allem der des Ski- und Bergclubs Seebach wiederspiegelt.

Nach dem erbitterten Wettkampf wurden beim geselligen Grillen die emotionalen Wogen geglättet und die seelischen Wunden geleckt.  

Alles in Allem ein gelungener Ausflug, bei dem wir uns bei unserem technischem Leiter Bo und beim Armbrustschützenverein Dübendorf herzlichst für die professionelle Betreuung und Durchführung zu bedanken wollen.  

Wir freuen uns und sind gespannt auf die nächsten Aktivitäten mit EUCH....  

                                                                         

                                                                               Sascha Eggmann